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Change Management, Teams und ADKAR – wie gehört das zusammen?

Der Berliner Flughafen ist so ein Fall, ERP Einführungen auch häufig und ebenso viele normaler erscheinende IT-Projekte. Sie scheitern zur Gänze oder erreichen die erhofften Ziele nicht ansatzweise. Auch bei den vielen aktuellen Digitalisierungsprojekten bestehen große Gefahren dieses Schicksal zu erleiden und doch kann man mit gutem Change Management und der Mitnahme der Menschen viele Risiken abwenden.

Vielen Dank an Oliver Tagisade, den Geschäftsführer der KLESYS GmbH, der heute mit mir über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Change Management in IT-Projekten spricht. Und der eine klare Meinung zur Notwendigkeit eines methodischen Ansatzes hat.

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Portfolioentwicklung ist wie Surfen auf Maui

Managed Service-Produktportfolio

Portfolioentwicklung ist wie Surfen auf Maui

Welche spannenden Lösungen noch nicht zum Portfolio der meisten Managed Service Provider gehören und wie sich der amerikanische Markt vom deutschen MSP Bereich unterscheidet, beschreibt Max Pfister im Gespräch mit Olaf Kaiser.

 

Clients und Server proaktiv zu betreuen, wie auch Themen wie Backup gehören für Max Pfister zu den Diensten, die heute nahezu alle im Systemhausmarkt anbieten.

Max Pfister, Geschäftsführer niteflite networxx GmbH

Darüber hinaus gibt es auch neuere Services, die man für mittelständische Kunden integrieren kann. Hierzu gehören unter anderem Darknet Monitoring, um Identitätsdiebstahl zu verhindern, Managed Compliance und ein aktives Schwachstellenmanagement.

Eine große Herausforderung sieht Max im Zusammenführen der einzelnen Tools um zukünftig noch mehr zu automatisieren. Ein funktionsfähiger Hub, über den die Dienste miteinander sprechen, ist für ihn – zu seinem großen Bedauern – in weiter Ferne. Zumal mittelständische Systemhäuser nur schwer in der Lage sein werden, eine solche Lösung selbst zu entwickeln.

 

 

Gemeinsam schauten wir dann auch „über den Teich“, da Max viel in den USA gewesen ist und einen guten Einblick in den dortigen Markt erhalten hat.

Es scheint noch einen Abstand von mindestens 2 Jahren in der Reife der Managed Service Provider und vor allen Dingen der Kunden zu geben. Dort wird der MSP gerne gewechselt, wenn jemand anderes das scheinbar Gleiche günstiger anbietet. Es wird einfach auf allen Seiten schnell mehr ausprobiert. Und es läuft dort im Markt eine stärkere Konsolidierungswelle der Systemhäuser als bei und es gibt demzufolge mehr M&A Transaktionen.

Apropos Welle …

Zum Schluss beschreibt Max, dass für ihn der richtige Zeitpunkt für das Einführen neuer Managed Services wie der perfekte Ritt auf der Welle ist. Man sollte nicht zu früh und auch nicht zu spät sein und möglichst nah am Scheitelpunkt der Welle agieren. Wir müssen also mit einem neuen Tool nicht der Erste im regionalen Markt sein, um danach bestenfalls einen Trend mitzunutzen.

Hört die ganze Folge über den Link oben auf dieser Seite oder in Eurer Podcast App.

 


 

Olaf Kaiser, Systemhaus-Coach

Olaf Kaiser berät und coacht Systemhaus-Chefs seit vielen Jahren mit Leidenschaft und Expertise. Als langjähriger Geschäftsführer von IT-Unternehmen, Gesellschafter der Unternehmensberatung UBEGA, KeyNote Speaker und Podcaster teilt er seine Meinung zur wachstumsorientierten Entwicklung von Systemhäusern und deren Erfolgsfaktoren.

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Olaf Kaiser bei UBEGA

 


 

Bildquellen:
www.pixabay.com, www.nnxx.de

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Jenseits des Sichtbaren

Vor wenigen Tagen wurde ich in spontan und direkt gefragt: „Wenn wir diese Krise überstanden haben, welche Auswirkungen hat das auf den IT-Betrieb unserer Kunden und unser Managed Service Angebot?“

Beim Überlegen meiner Antwort schwankte ich zwischen „dazu kann ich heute wirklich noch nichts sagen“ und dem ein oder anderen Gedanken, von dem ich ziemlich sicher ausgehe, dass es so kommen wird.

Letztlich habe ich mich dann nicht vollständig aus der Affaire gezogen und meine Annahmen mit ausreichender Nennung von Unsicherheiten geäußert. Und genau das möchte ich auch in diesem Beitrag machen.

Was erwartet uns jenseits des Sichtbaren? Darum geht es mir heute und hierbei möchte ich auf einige ausgewählte Aspekte eingehen.

Gemäß meiner Hypothese werden wir eine Entwicklung in drei Phasen sehen.

Phase-1 : Ermöglichen

Phase-2 : Wertschöpfen

Phase-3 : Erneuern

 

Die aktuelle Phase ‚Ermöglichen‘ meint, dass wir handlungsfähig bleiben, dass wir überleben, dass wir weiterhin menschlich und in Kontakt bleiben.

In dieser Phase sehen wir einen hohen Einsatz Vieler. Man kann sagen, wir sehen endlich und hoffentlich auch die Wichtigkeit für bisher wenig geachtete Berufe und zusätzlich viel Bedarf gerade für Systemhäuser, damit unseren Kunden maximal viele Tätigkeiten von zuhause ermöglicht werden.

Da es zu dieser Fragestellung bereits viel guten Content gibt, gehe ich darauf heute nicht ein, mir geht es ja um das, was jenseits des Sichtbaren kommen wird und das sind die beiden nächsten Phasen.

Immer noch aktuell zu Phase-1 ‚Ermöglichen‘ ist die Podcast-Folge mit dem Teams Experten Alexander Eggers.

>> http://msp-insights.de/ms-teams-vom-tool-zum-projekt-zum-kulturwandel/

Und sein neues Projekt ‚Teams für alle‘.

>> https://www.teams-fuer-alle.de

 

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass wir technologisch und funktional Phase-1 ‚Ermöglichen‘ bewältigt haben, werden wir – so meine große Hoffnung – lernen, mit den bereits vorhandenen technischen Möglichkeit vollkommen anders als bisher zu arbeiten. Dies ist die Phase-2 „Wertschöpfen“.

Lasst uns das Verhalten in Präsenzmeetings und in unseren gemeinsamen Offices nicht einfach nur ins Virtuelle kopieren und nun eben per Videomeeting umsetzen. Wir haben doch heute auch in Präsenzmeetings viele Probleme und ziehen aus den Meetings zumeist nicht den Nutzen, den wir uns gewünscht hätten, oder wie erlebt Ihr das? Wir haben in Präsenzmeetings zu wenig echten, offenen Austausch und Diskurs und diese Meeting(un)kultur in den letzten Jahrzehnten in meinen Augen nicht substantiell weiterentwickelt.

Lasst uns überlegen, wo hier Chancen liegen können? Was geht virtuell sogar besser oder eben nur auf diese neue Weise, so dass eine echte Konversation, ein echter Austausch entsteht und damit viel mehr Ergebnis produziert wird, als in einer Präsenzvariante. Schöpfen wir mehr Wert auf Basis der bereits vorhanden Möglichkeiten. Machen wir anonyme Umfragen mit mehr Resonanz als am Tisch. Machen wir virtuelle Breakouts, also Kleingruppen, die dann wieder in die große Gruppe zusammenkommen und ihre Ergebnisse vorstellen. Lassen wir Fragen und Diskussionen per Chat zu, die in Präsenz niemand gestellt hätte.

Vor wenigen Tagen war ich Moderator in einer Teamssitzung mit über 20 Teilnehmern und habe erste Versuche in diese Richtung unternommen, die schon gut funktioniert haben.

Fast hätte ich „Wertschätzung“ statt „Wertschöpfung“ geschrieben. Wie viele Mitarbeiter sind heute nicht wirklich engagiert und sind innerlich vom Unternehmen weit entfernt. Die bedrückenden Statistiken kennen wir alle. Und diese Werte sind seit Jahren katastrophal hoch.

Vielleicht schaffen wir es, auf neuen Wegen zu mehr Engagement durch mehr Wertschätzung und Partizipation zu kommen.

Wenn wir uns auf diesen Weg aufmachen, bin ich sehr neugierig, was noch alles an Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten auf uns zukommt.

Als Hinweise hier das kurze Manifesto von Seth Godin zum Thema, das darauf ausführlicher eingeht:

>> https://seths.blog/2020/03/the-conversation/

 

Und richtig spannend wird es in Phase-3 ‚Erneuern‘.

Was werden wir in 12 Monaten an Lösungen oder Erweiterungen für das virtuelle Arbeiten sehen, das wir uns heute nicht vorstellen können.

Welche – gerne als Managed Service – bereit gestellten Lösungen liefern den Unternehmen dann neue Dienste jenseits des Remote-Arbeitens.

  • Kommen jetzt Bots für die Kommunikation mit der intenen IT?
  • Gibt es jetzt interne Live-Ereignisse auch für 500 Zuhörer?
  • Wie entstehen kreative Inhalte, mit welchen Tools wird gemeinsam gedacht?
  • Wie setzen wir Lösungen für das virtuelle Arbeiten von morgen zusammen und stellen diese als einen gemeinsamen Service bereit?
  • Wie verändern wir unsere kommunikativen Serviceleistungen, um anders mit den Kunden zu kommunizieren?
  • Was meint Ihr, welche neuen Lösungen würdet Ihr Euch wünschen, die es heute noch nicht gibt?

Ich bin sehr gespannt auf unseren gemeinsamen Weg. Und vielleicht liege ich mit meinen drei Phasen ‚1-Ermöglichen‘ – ‚2-Wertschöpfen‘ – ‚3-Erneuern‘ ja nicht ganz falsch.

 

Euch allen wünsche ich für die kommende Zeit beste Gesundheit und auch unternehmerisch einen den Umständen gemäß optimalen Verlauf.

 

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Managed Security Consulting oder mit Sicherheit in die Zukunft

Security Consulting ist kein technisches, sondern ein organisatorisches Thema. Wie schaffe ich es, hierzu eine eigene Beratungsleistung für Kunden aufzubauen und wie gelingt es mir dann, diese auch noch als „Managed“-Variante aufzusetzen und über den Nutzen und nicht über Zeit gegen Geld zu implementieren.

Vielen Dank an Christian Schneider, den Geschäftsführer der ITQ GmbH und des Systemhauses Schneider&Wulf, der heute mit mir als Experte mit viel Leidenschaft über den Weg zum Managed Security Consulting und sehr offen über seine Lernkurven spricht.

Links zu Christian Schneider:

https://www.itq-institut.de

https://schneider-wulf.de

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Im Westen nichts Neues oder ist da doch Leben auf der Cloud-Seite?

Was waren die angekündigten Trends zum Thema Cloud der letzten Monate? Was ist die aktuelle Situation zum Thema Cloud im Channel?

Ich habe mir die entsprechenden Informationen noch einmal angesehen und eigentlich waren sich alle Auguren einig, welche sechs Themen unser Geschäft prägen werden:

  • Hybrid Cloud
  • Multi Cloud
  • Edge Computing
  • Blockchain
  • KI
  • IoT

Doch haben die Themen wirklich das Jahr im „normalen“ Channel geprägt und wie können wir mit dem Thema Cloud umgehen. In dieser Folge erfahrt Ihr meine Gedanken dazu.

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Insights 2019 – 3. Alle wollen es, aber nicht alle schaffen es

Kennt Ihr noch jemanden, der seine wiederkehrenden Umsätze als Systemhaus nicht steigern möchte? Vermutlich wollen das alle und das auch unabhängig davon, wie weit man heute schon damit ist. Ob man 20% der Festkosten deckt oder vielleicht schon über 70% ist.

Und doch ist meine Wahrnehmung aus 2019, dass nicht alle Systemhäuser ihre Ziele erreicht haben. Und heute möchte ich Euch daher zwei Impulse beschreiben, die bei einer Zielerreichung für mehr wiederkehrenden Umsatz helfen können.

Heute bei der letzten Folge für 2019 möchte ich Euch zusätzlich eine Bitte mitgeben. Wenn Euch der Podcast gefällt und Ihr die Inhalte für hilfreich empfindet, dann unterstützt mich bitte ein klein wenig und gebt dem Podcast bei iTunes oder in der Podcast App eine entsprechende Bewertung. Das würde mich sehr freuen. Vielen Dank dafür schon jetzt.

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Insights 2019 – 2. Euro ist nicht gleich Euro

Heute geht es um die Zielplanung für 2020 und wie wir damit umgehen können, dass Dienstleistungserlöse unterschiedliche Facetten haben und sich Projekterlöse und Managed Service trotzdem beide in den Zielen wiederfinden dürfen. Und was Zielsysteme und Provisionssysteme gemeinsam haben und was sie trennt.
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Es ist nicht ein Spiel, es sind Drei

2019 war ein extrem spannendes Jahr und ich möchte meine Kern-Eindrücke zum Thema Managed Services in dieser Folge als Rückblick und vielleicht auch ein wenig als Hilfe für die vor uns liegende Zeit mit Euch teilen.

Es erwarten Euch diese fünf „MSP Insights“ im wahrsten Sinne des Wortes:

1.     Es gibt nicht ein Spiel namens Managed Service, es sind Drei

2.     Nicht jeder Euro ist gleich

3.     Alle wollen es, aber nicht alle tun es

4.     Verlustmeldung an der Technologie-Front

5.     Es bleibt menschlich

Jedem Insight widme ich eine Folge im Podcast und heute geht es los mit … Es ist nicht ein Spiel, sondern es sind Drei

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Die ’spitze‘ Reise zu einem Produktorientierten Systemhaus

Warum kann es spannend sein, ein Systemhaus um einen spitzen Fokus wie die DATEV Lösungen und Dienste herum aufzustellen?

Wie gut funktioniert der Begriff Digitalisierung im Marketing und Betrieb?

Wie entstehen daraus Produkte und Services?

Vielen Dank an Marco Keuthen, den Inhaber und Vorstand der Keuthen AG, der heute mit mir über seine persönliche Reise als Unternehmer und die Positionierung und Entwicklung seines Unternehmens spricht.